Dienstag, 28. Juni 2016

Geschenkgutscheine niedlich eingetütet

Es ist nicht immer leicht, in diesem Genre zu bloggen und ich möchte mich auf keinen Fall beschweren, denn ich liebe, was ich tue. 
Doch als Blogger in der kreativen Welt wird man gerne mit Erwartungen überhäuft. Nicht von seinen Lesern, sondern mehr von seinem Umfeld.
"Mach doch was hübsches draus!" / "Du machst das schon hübsch, bist hier ja die Kreative!" und derartige Sätze sind keine Seltenheit.
Meistens geht es um Geschenke und namentlich um Gutscheine, die vor einem Dasein im tristen Umschlag gerettet werden sollen. 

Es ist aber auch ein Kreuz mit diesen Gutscheinen...


Kleine Beutel, große Wirkung!



Zuletzt stand ich genau wieder vor diesem Problem, denn "was Hübsches" wächst ja meistens auch nicht auf Bäumen und wiederholen will man sich ja auch nicht.
Für den letzten Gutschein, der als Geschenk mein Haus verließ, sollte es also mal wieder eine besondere und einzigartige Verpackung sein.


Material:
  • Klarsicht-Beutel in verschiedenen Größen
  • Motivkarton
  • weißes Papier
  • Farbstifte
  • Tacker
  • kleine Geschenke

Die wirkliche Herausforderung an dieser Art der Verpackung besteht freilich darin, möglichst passende kleine Geschenke zu finden, die dann im Optimalfall auch noch in die Tütchen passen.

Ausgewählt habe ich:


  • Pröbchen aus der Drogerie ("Ein Tütchen Wellness")
  • Brause-Pulver ("Ein Tütchen Bauchkribbeln") 
  • Konfetti ("Ein Tütchen Freude")
  • Taschentücher & Tee ("Ein Tütchen Gesundheit")
  • Minikuchen ("Ein Tütchen Kaffeeklatsch")
  • Duftkerze ("Ein Tütchen Romantik")
  • Geburtstagskerzen ("Ein Tütchen Geburtstag")
  • Wertgutschein - Das eigentliche Geschenk ("Ein Tütchen Sinnvolles")

Nachdem die kleinen Geschenke in den Beuteln ihren Platz gefunden haben, werden die Beutel mit einem halbseitig gefalteten Stück Motivpappe und zwei Tackernadeln verschlossen. 
Mit Papier und den Farbstiften können kleine Labels erstellt werden, die dem Tütchen noch eine "Botschaft" bzw. einen "Sinn" zuordnen.




Verpackt in einer netten Geschenktüte macht der Gutschein so längst mehr her, als in einem schnöden Umschlag, meint ihr nicht?


       



Montag, 20. Juni 2016

All about the books - Hinter den Kulissen

Es wird Zeit, Geheimnisse zu lüften!
Und nein, ich bin nicht in Wirklichkeit ein Mann, habe das dritte Auge oder kann eigentlich gar nicht basteln... Keine Sorge!

Dennoch haben sich in der letzten Zeit fragen gehäuft, weshalb ich mich entschieden habe, ihnen einen Blogpost zu widmen.
Wie ihr wisst, stecke ich momentan die wenige Zeit, die mir bleibt, vermehrt in mein Buch-Projekt und den dazugehörigen Instagram-Channel "All about the books".
Dass dieses Projekt so durch die Decke schießen würde, mir so viele tolle neue Kontakte bescheren würde und ich nach recht kurzer Zeit schon stolze 2000 Abonnenten zählen darf, hätte ich nie gedacht. 
Da mich in den letzten Monaten aber so viele gefragt haben, wie ich eigentlich meine Bilder mache, was ich benutze, wie das alles funktioniert, möchte ich heute einmal den Vorhang lüften und euch ein paar Einblicke gewähren.

Dabei ist es mir ganz wichtig, vorab zu sagen, dass ich die Weisheit nun wahrlich nicht mit Löffeln gefressen habe und das alles nur "mein Weg" zu Bildern ist, die mir(!) gut gefallen.
Jeder soll bitte seinen Stil haben, seinen Weg finden und darf auch gerne all das, was ich tue doof finden! ^^


 Hinter den Kulissen von "All about the books"

 
Wie finde ich Motive?
Als Bookstagrammer hat man es nicht leicht und gleichzeitig ist es doch eine sehr dankbare Aufgabe. Wie fotografieren Bücher, "Bookstagram" halt!
Andererseits ist es nicht immer einfach, überhaupt ein Buch zu finden, das sich zu fotografieren lohnt, schließlich beendet man nicht jeden Tag einen Titel, zu dem man eine kurze Rezension verfassen könnte. Auch trudeln nicht jeden Tag neue Bücher ein und drei Tage hintereinander will auch niemand euer "currently reading" sehen.
Gerade in meiner Anfangszeit haben mir "Challenges" und "Book-TAGs" oft geholfen. Zu vorgegebenen Themen sucht man sich einen Titel aus dem Bücherregal und setzt ihn in Szene. Soweit so einfach...


Welcher Stil ist der Richtige?
Während ein Blogpost im Optimalfall durch Inhalt besticht, geht es auf Instagram um dieses eine Bild und dafür gibt es eben auch genau nur diese eine Chance.
Das Bild muss sitzen, das Buch richtig in Szene gesetzt sein, das Setting stimmen. Bis man seinen eigenen Stil gefunden hat, dauert eine Weile und zum Glück hat jeder früher oder später genau das, einen "eigenen Stil".
Dass es das eine Erfolgsrezept nicht gibt, beweisen einige große Bookstagrammer immer wieder aufs Neue. Während die einen "cleane" Bilder bevorzugen, das Buch selbst das einzige Detail ihres Fotos sind, laden andere ihre Bilder voll mit Deko und planen ihr Setting bis ins letzte Detail. 
Und egal zu welcher Fraktion ihr letztlich gehört, wichtig ist, dass ihr mit ganzem Herzen dabei seid und nicht nur diesen oder jenen Stil "kopiert", weil Bookstagrammer X oder Y damit ja tausende von Abonnenten ergattert hat.
 
Ein Account, zwei Stilrichtungen! Solange ihr mit Spaß und Herzblut dabei seid, gibt es kein "richtig" und "falsch".

Pflegt euren Kanal, weil ihr ihn liebt und weil ihr Spaß daran habt, nicht weil ihr viele Abonnenten haben möchtet. Den richtigen Stil gibt es nicht, probiert euch lieber aus, spielt mit Büchern und Details und erfindet euch immer wieder neu, denn nur so bleibt ihr authentisch!


Wie baue ich mein Setting auf?
Wer meinen Kanal kennt, der weiß, dass ich im Grunde wenige verschiedene Settings habe. Entweder spielt sich die Szene vor meinem Bücherregal ab oder auf einem Hintergrund in Holzoptik.
Auch hier solltet ihr anfangs ein wenig spielen und euch ausprobieren.
Mein erster Hintergrund war ein simpler weißer Schrank vor weißer Tapete, weil ich damals der Meinung war, dass nichts vom eigenen Thema, nämlich meinem Buch ablenken sollte.
All about the books - Novemver 2015
Zwischen diesen Bildern und meinem heutigen Stil liegen Welten, aber ich will gar nicht aussschließen, dass ich nicht irgendwann meine Meinung ändere und wieder zu "cleanen" Settings zurückkehren werde.
 
All about the books - Mai 2016


Es kann eurem Feed sehr gut tun, immer halbwegs die gleichen Hintergründe zu benutzen. Dabei möchte ich gar nicht sagen, dass es immer exakt identisch sein muss, im Gegenteil, denn das finde ich persönlich eintönig und führt eher dazu, dass ich einem Kanal nicht folgen möchte.
Trotzdem schadet ein roter Faden in keinem Fall, denn ein stückweit wird er zu etwas, das für einen guten Instagram-Account unerlässlich ist: Ein Markenzeichen.


Auf die Details kommt es an!
Zumindest für meinen Feed sind Kerzen, Blumen und Deko-Details ein absolutes Must-have.
Oft werde ich zu meinem Hintergrund befragt und an dieser Stelle möchte ich das Geheimnis lüften, denn ich habe keinen ultra hippen Holztisch zu Hause und leider auch keine Vintage-Dielen auf dem Fußboden. Alles was ich habe, ist ein Stück Pappe in Holzoptik, die mir auf vielen Bildern als Hintergrund dient.


Auf diesem Stück Pappe findet zunächst immer das Buch seinen Platz, bevor mit Dekoration das komplette Bild gestaltet wird. Dabei kann es durchaus passieren, dass ich für eine Einstellung locker eine gute Dreiviertelstunde benötige, bevor das Bild letztlich im Kasten ist.

Meiner Meinung nach muss ansehnliche Deko auch nicht teuer sein. Oft können ein paar Kerzen (gibt es günstig bei dm, TeDi oder im Supermarkt) und frische Blumen ganz nach der jeweiligen Saison viel hermachen, ohne direkt ins Geld zu gehen. Vielleicht habt ihr auch noch ein paar Erbstücke auf dem Dachboden liegen? Alte Fotos oder Bücher können wunderbare Details sein, die euer Bild abrunden
Als ich mit Bookstagram begonnen habe, habe ich mich aber schlicht an dem bedient, was da war. Teekannen, Tassen, Blumen, Kerzen, Ketten und andere alltägliche Details.Heute muss ich zugeben, dass die Fotorequisiten nun schon die dritte Kiste für sich erobert haben und noch einiges an Sinnvollem und Unsinnigem hinzu gekommen ist. 


Etwas, das momentan absolute Pflicht-Requisite jedes Bookstagrammers zu sein scheint, sind "Funko Pops".
Ja, ihr dürft euch verwundert am Kopf kratzen, denn bis vor ein paar Monaten hatte ich selbst keine Ahnung, was das sein sollte.
Mittlerweile gehöre ich "leider" auch zu denjenigen, die den kleinen Figuren verfallen sind und durfte vor kurzem mit der "Herzkönigin" aus Alice im Wunderland Funko Nummer 6 bei mir begrüßen.
Ob diese Figuren jetzt nun sein müssen oder nicht, aktuell scheinen sie so etwas wie ein Trend zu sein.
Doch lasst euch gesagt sein, es geht auch ohne sie... egal wie hübsch manche von ihnen doch sind. 
     

Ein Wort zur Technik:
Ein gutes Foto schießt man nur mit einer guten Kamera?
Gut, die Frage würde ich nicht ohne weiteres mit "nein" beantworten, allerdings bin ich auch der Meinung, dass es nicht zwangsläufig eine teure Spiegelreflexkamera sein muss.
Ich persönlich habe das Glück, schon seit Jahren mit meiner Canon zu fotografieren, aber extra für Bookstagram hätte ich sie mir sicher nicht zugelegt.
Das wahre Zauberwort für gute Bilder heißt meiner Meinung nach "Tageslicht".
"All about the books" hat das Licht Ende November entdeckt und auch wenn die Temperaturen teils unterirdisch kalt waren, habe ich versucht meine Bilder fast alle bei Tageslicht an der frischen Luft zu schießen. Nur im äußersten Notfall begebe ich mich ins Haus und suche mir einen Platz direkt am Fenster.
Der Unterschied zwischen Kunstlicht und Tageslicht ist einfach viel zu groß, als dass ich an dieser Stelle Abstriche machen möchte. 
 
Tageslicht, der wahre Geheimtipp!

Die heutigen Digitalkameras sind zudem alle so solide, dass sie mit dem richtigen Licht durchaus gute Fotos schießen und selbst die Handykameras der neusten Generation geben einiges her.
Mit dem Handy ist man natürlich etwas eingeschränkter und ich gebe zu, dass ich ungern auf mein Stativ und meinen Funkauslöser verzichten möchte (von Objektiven ganz zu schweigen), aber es geht durchaus auch ohne diesen ganzen Technik-Schnickschnack. 
      

 
Natürlich könnte ich euch an dieser Stelle noch diverse andere Sachen mit auf den Weg geben und aus dem Nähkästchen plaudern, doch ich denke, dass dieser Blogpost lang genug geworden ist.
Vielleicht hat er euch gefallen und ihr hättet gerne eine Fortsetzung, die noch mehr ins Detail geht?! Wenn ja, dann lasst es mich in den Kommentaren wissen und ich werde schauen, dass ich demnächst ein weiteres Mal mit euch hinter die Kulissen von All about the books blicke. 

Falls ihr bisher noch rein gar nichts von meinem kleinen Herzensprojekt mitbekommen habt, dann würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr mal bei Instagram vorbeischaut und vielleicht sogar Abonnent werdet.


Viele Grüße



  
                 

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