Freitag, 3. August 2012

[Fotografie] Makro Linsen im Einsatz

Hallo ihr Lieben,

Anfang letzten Monats hatte ich ja Geburtstag und wie ich euch in meinem Geschenkepost gezeigt habe, gab es dieses Jahr in erster Linie Helferlein und Zubehör für mein geliebtes Baby von Canon.

Unter anderem schenkte mir die liebste aller Freundinnen ein Set Makrolinsen. Ich liebe Makroaufnahmen und habe stets ihre Aufnahmen bewundert. Sie fotografiert schon seit Jahren mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera und war in dieser Hinsicht immer eine Art Vorbild.

Da Posts à la "guuuuck maaaal, was ich bekommen habe." ja ganz nett sind, aber niemand wirklich etwas bringen, wollte ich euch einfach mal ein bisschen über meine neuen Linsen berichten und meine ersten Schüsse mit ihnen zeigen. Vielleicht gibt es dem einen oder anderen eine Entscheidungshilfe gegen ein teures Objektiv und für die unschlagbar günstige Alternative.

Gerade für Makroaufnahmen gibt es ja durchaus tolle feststehende Objektive. Solch ein Objektiv zu besitzen, ist natürlich etwas wunderbares, aber es gibt eben Alternativen.
Als eine dieser Alternativen habe ich vor einiger Zeit mobile Makrolinsen entdeckt, die einfach vor das eigentliche Objektiv geschraubt werden und wie eine Art Lupe funktionieren.

Meine liebe Freundin schenkte mir ein Set von Polaroid mit vier verschiedenen Linsen in den Stärken +1 / +2 / +4 / +10 Dioptrien und einer praktischen Tasche.
Die Linsen bekommt ihr zum Beispiel bei Amazon  in verschiedenen Größen, abhängig von eurem Objektiv und Kameratypen.
Aber euch für Leute, die nicht eine Spiegelreflex ihre Eigen nennen, gibt es Makroalternativen.
Zum Beispiel gibt es auch für IPhone und IPod eine aufsetzbare Makrolinse --> *klick*

Und hier sind meine ersten Ergebnisse:

Dieses Bild hat mich so sehr begeistert, dass ich es mir sogar schon auf 50x70cm habe vergrößern lassen. Es hängt mittlerweile in meinem Schlafzimmer.


Zum Vergleich ist das hier exakt die gleiche Blume mit einem normalen Objektiv fotografiert:


Regen kann auch ganz wunderbar sein, finde ich.
Genau für solche Aufnahmen liebe ich die Makrofunktionen. So nah und aussagekräftig können eben kleine unscheinbare Dinge wie Regentropfen sein.
Makro ist toll ;)



Als zweite Spielerei bzw. als Erfüllung meines großen Herzenswunsches gab es wie ihr wisst ein Telezoom Objektiv (55-250mm) und ich bin mehr als begeistert.
Einen Tag nach meinem Geburtstag konnte ich es gleich auf einem kleinen Konzert von Nevio testen.
Ich stand ca. in der 2-3 Reihe und damit trotzdem einige Meter von der Bühne weg.
Schaut euch die Ergebnisse an.

Toll oder?



Besonderes zu meinem Objektiv kann ich euch nicht erzählen, außer, dass es bei Amazon aktuell relativ günstig zu haben ist.
Alternativen dazu, sind mir nicht bekannt und abseits des Spiegelreflexbereichs arbeiten Digitalkameras ja ohnehin mit festen Zoomobjektiven oder digitalem Zoom.
Ich weiß allerdings, dass meine Hälfte mir vor Jahren ein Zoomobjektiv mit Aufsatz für meine Kodak EasyShare gekauft hat.
Solltet ihr Interesse an Zoomobjektiven für Digitalkameras haben, werde ich ein bisschen recherchieren und gerne versuchen mehr dazu zu schreiben.


Viele Grüße



Mittwoch, 1. August 2012

[Kerzen] Individuelle Taufkerze selber machen

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich mich mit euch mal wieder auf neues, ungewohntes Terrain begeben.
In einem meiner letzten Einkaufsposts habe ich euch bereits erzählt, das Hälftes Schwester mich gebeten hatte, die Taufkerze für ihre kleine Tochter zu gestalten.
Daraufhin hatte ich euch gefragt, ob euch dieses Themenfeld "Kerzendesign" interessiert und versprochen, dass es dazu, ähnlich wie zum Themenfeld "T-Shirt gestalten" eine Sammlung mit Fragen, Fakten, Infos, Ideen uvm. geben wird.

An dieser Stelle soll es zwar konkret um die Taufkerze und meine Idee zur individuellen Gestaltung einer solchen gehen, trotzdem geht meine Frage an euch: Habt ihr im Bezug auf Kerzen ganz konkrete Fragen an mich? So etwas erleichtert mir im Rahmen einer solchen Sammlung es zu erkennen, welche Schwerpunkte euch wirklich interessieren, welche Infos euch etwas bringen. Also, wenn Fragen bestehen, dann her damit. Ich gebe mir Mühe, sie alle zu beantworten.

Zurück zur Taufkerze!
Im Design war ich im Grunde komplett frei, was man als Fluch oder Segen ansehen kann. Da mir klassische Taufkerzen mit klassischer Farbverteilung (babyblau & rosa) nicht sehr zugesagt haben, habe ich versucht traditionelle Elemente (Kreuz) mit abstrakteren Formen und mädchenhaften, aber kitschfreien Farben zu kombinieren.
Die Wahl fiel wie ihr aus dem Einkaufspost wisst, auf die Farbe Violett, die ganz nebenbei auch eine DER Farben im Protestantismus ist. Wie passend... (eine Tatsache, die ich als 15-Punkte-Reli-im-Abi-Kandidat natürlich vorher wusste....*hust* )



Material:
  • weiße Stumpenkerze 250x60mm
  • Klebebuchstaben und -zahlen in Silber, 
  • Dekowachsplatten in Violett und Lavendel 
  • dünne Wachsstreifen in Silber 



Anleitung:
Zunächst ist es ratsam sich die Kerze in Originalgröße auf einem Blatt Papier vorzuzeichnen und einen ersten Entwurf anzufertigen. So kann man zum einen die Proportionen gut abschätzen und zum anderen genau aus diesem Entwurf eine Vorlage zum Übertragen der Motive auf das Wachs anfertigen, indem man die Zeichnung kopiert und die Einzelelemente ausschneidet.

 Diese Elemente legt ihr anschließend auf eure Wachsplatten, zeichnet sie nach oder schneidet sie im Optimalfall am besten direkt mit einem Cutter aus.

Tipp: In gut sortierten Bastelgeschäften gibt es Präzisionscutter. Damit lassen sich Motive aus Wachs besser ausschneiden als mit einfachen Scheren. Solche Cutter gibt es von Zeit zu Zeit auch bei Tchibo, Lidl, Aldi etc. 

Tipp 2: Um das Wachs besser in Form schneiden zu können, solltet ihr die Platten vorher 10 Minuten in die Kühlschrank legen. So werden die Platten etwas fester und "fransen" nicht so schnell aus.




 Die ausgeschnittenen Elemente legt ihr anschließend am besten zunächst auf eine der Schutzfolien, die an der Wachsplatte haften. Alternative könnt ihr auch Back- oder Butterbrotpapier verwenden.
Auch die ausgeschnittenen Elementen dürfen nicht zu warm werden.
Wenn ihr merkt, dass das Wachs anfängt zu weich zu werden, legt es kurz in den Kühlschrank. Es soll biegsam und formbar sein, aber nicht zwischen euren Finger zu schmelzen beginnen.

Nun beginnt ihr, euer Motiv Teil für Teil auf die Kerze anzubringen. Drückt die Wachselemente gut fest, verwischt aber die Ränder noch nicht. Die Zwischenräume bzw. Schnittkanten, die sich unweigerlich zwischen den unterschiedlichen Farben ergeben, könnt ihr später mit etwas Druck und der Wärme eurer Finger veschließen.




Nachdem das geschwungene, abstrakte Kreuz fertig gestellt war, habe ich es durch ein traditionelles "gerades" Kreuz ergänzt, um einen Kontrast zu binden.
Hierzu habe ich ganz vorsichtig dünne Wachsstreifen von der Trägerfolie gezogen und sie minimal biegend auf das große Kreuz gelegt. Hierbei bildet das tradiotionelle dünne Kreuz die Kante zwischen der großen violetten und der kleinen fliederfarbenen Seite des geschwungenen Kreúzes.




Anschließend geht es an die Präzisionsarbeit.
Da Wachsbuchstaben leider sehr sehr teuer sind und ein Schriftzug, wie ich ihn haben wollte, schlicht unbezahlbar gewesen wäre (zumindest für eine Studentin wie mich), stand ich vor einem Problem.
Meine erste Idee, die Buchstaben einfach selbst aus Silberwachs auszuschneiden, war okay, aber einfach nicht perfekt genug, um meinen Vorstellungen zu entsprechen.

Eine nette Verkäuferin wies mich dann darauf hin, dass Klebebuchstaben mit Relief aus Silberpapier gut für Kerzen geeignet seien, da sie ganz normal abbrennen.
Im Nachhinein finde ich die Idee toll, denn die glänzenden Buchstaben sehen einfach viel edler aus, als matte Wachsbuchstaben. Das Relief gibt dem ganzen zusätzlich eine schöne Struktur und der Preis der Buchstaben ist ohnehin unschlagbar.

Für den Buchstabenauftrag eignet sich eine Pinzette am besten. Auch wenn es eine ziemliche Fummelsarbeit ist, boten mir die klaren Linien der Kerze zumindest Anhaltspunkte, um alles halbwegs zu meistern. Wer es schafft, sich 10 Minuten zu konzentrieren, den dürften die Buchstaben vor keine unlösbaren Aufgaben stellen.

Neben dem Schriftzug "zur Taufe" zieren Name und Taufdatum traditionell eine solche Kerze.


Wie ihr seht, ist die Taufe erst diesen Sonntag, aber da ich es kommen sehe, dass ich nächste Woche wegen Hälftes Abreise so gut wie keine Zeit und Ruhe für solch einen Post habe, ziehe ich ihn einfach vor.

Als letztes kleines Highlight habe ich eine Silberranke einmal um die Kerze laufen lassen.
Solche Ranken gibt es im Miniformat fertig zu kaufen, allerdings war das bei der von mir benötigten Länge wieder eine Frage des Preises. Kurzerhand habe ich versucht die Ranke selbst zu gestalten und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Die Ranke besteht im Grunde genommen aus dünnen Silberstreifen, die zunächst in kurviger Form um die Kerze gelegt wurden. Anschließend habe ich Reste dieser Silberstreifen zu kleinen gleichmäßigen Stücken geschnitten und sie Stückchen für Stückchen für kleine Blätter auf den "Stängel" der Range gelegt.
Diese Arbeit ist natürlich ein bisschen aufwendiger als gekaufte Ranken zu nutzen, aber sie ist dafür euch im Ergebnis individueller.

Ob es letztlich noch eine Halterung für die Kerze geben wird, weiß ich noch nicht. Diese traditionellen Tüll-Rüschen (fuuurchtbar hässlich, wenn ihr mich fragte) passen aufgrund der Kerzengröße ja "leider" nicht. Dadurch, dass die Ranke aber bis ans Ende der Kerze läuft, wäre es schade, mit ähnlichen Rüschen etwas zu verdecken. Eventuell bleibt die Kerze wie sie ist, denn zum Glück bin ich ja nicht der Taufpate, der die Kerze tragen muss und bekomme kein heißes Wachs auf die Fingerchen (schade, liebe Hälfte :D )


Das wars von mir zum Thema "Taufkerze".
Sollten euch im Laufe des Posts Fragen gekommen sein, die sich um das Theme "Kerzen" drehen, so kann ich euch nur noch einmal darum bitten, sie zu stellen, damit ich möglichst viele sinnvolle Informationen in einem Sammlungstutorial zusammenstellen kann.



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