Samstag, 15. November 2014

[Adventskalender] - Weihnachtlich eingetütet

Mitte November.... eigentlich sollten wir doch alle in totaler Weihnachtsstimmung sein oder? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber im Vergleich zu meinem letzten Post hat sich noch nicht sonderlich viel geändert. Es ist einfach zu warm, um winterlich-weihnachtlich zu sein..

Mitte November heißt aber auch, dass wir uns langsam aber sicher ernsthafte Gedanken um unsere Adventskalender machen müssen. In meinem ersten Post zu diesem Thema habe ich euch den Klassiker in einer einfachen Variante gezeigt und versprochen, dass es noch eine zweite Idee geben wird. Dieses Versprechen möchte ich natürlich halten. 

Glitzernd-glänzender Tütchen-Adventskalender


Ein Adventskalender, bei dem daer Phantasie und den motiven wie so oft keine Grenzen gesetzt sind. Ich habe mich für hauptsächlich winterliche Motive, also Schneeflocken, Schneemänner, Nikoläuse und Co entschieden und den Kalender hauptsächlich in schwarz/weiß gehalten. Lediglich kleine rote Elemente sollten Farbtupfer setzen.


Was wir brauchen:


Grundlage des ganzen Kalenders sind natürlich die Tütchen. Ich habe mir die Arbeit ein wenig erleichtert und eine fertige Schablone verwendet, die ich bei VBS Hobbyversand im 3er-Pack ("Kleine Aufmerksamkeit") gekauft habe. Schablonen für unterschiedlichste Geschenktüten findet ihr aber auch zu Hauf im Internet oder --> *hier*  und --> *hier* auf unserem Blog. 

Ob man die Tütchen nun alle in einer Größe hält, so wie ich oder ob man sie dem jeweiligen Inhalt anpasst, bleibt jedem selbst überlassen. Auch mein Kalender hat zwei Geschenke, die größer sind als die anderen. Da ich das Gesamtbild aber nicht stören wollte, habe ich sie in farblich angepasstem Geschenkpapier verpackt und ebenfalls mit Glitzerelementen verziert. Überdimensionierte Tütchen hätten mir dabei nicht so gut gefallen.

Sobald ihr aber eine fertige Vorlage habt, lässt sich deren Größe durch entsprechendes kopieren oder aufaddieren der Maße ganz fix anpassen.


Wenn ihr euch für eine Farbkombination entschieden habt, empfiehlt es sich, zunächst alle Tüten als Rohlinge aus der jeweiligen Pappe auszuschneiden und zu überlegen, ob ihr die Verteilung der Nummern zufällig vornehmt oder einen bestimmten Rhytmus haben wollt. (z.B. weiß folgt auf schwarz usw.) Sofern euch die Farbverteilung egal ist, schneidet ihr einfach schnell 24 verschiedene Rohlinge aus und schon kann es losgehen.


Bei der Dekoration habe ich vor allem auf glitzerndes Papier und Maskingtape gesetzt. Dass Tape meine "heimliche" Leidenschaft ist, dürfte ja hinreichend bekannt sein, aber in diesem Fall leistet es tatsächlich tolle Dienste, um kleine Bordüren oder Absätze zu schaffen. Glitzerpapier kannte ich in der Form bis vor Kurzem noch gar nicht. Mir war bisher nur die Variante aus Mossgummi über den Weg gelaufen, die natürlich für diese Zwecke etwas ungeeignet, weil dick gewesen wäre.

Jumbo-Stanzer und ein präszises Messer sind beim Verzieren der Tütchen übrigens ebenso gute Helferlein, wie weihnachtliche Motivsticker.

Um sowohl den Tüten als auch den jeweiligen Deko-Elementen besonderen Halt zu verleihen, habe ich mich zweier Helferlein bedient, deren Wert mir erst jetzt so richtig bewusst wurde.
Statt matschigem Flüßigkleber oder Klebestiften mit mäßigem Halt, ist für das Fixieren der Tüten ein Fotokleber von dm zum Einsatz gekommen. Ähnlich wie die Korrekturroller, die ihr vielleicht aus Uni oder Büro kennt, zieht man den Klebestreifen einfach über die gewünschte Stelle und alles hält bombenfest ohne zu schmieren und ohne ewige Wartezeiten. 

Kleine Motive habe ich hingegen mit alt bewährten 3D-Klebepads fixiert. Sie halten ebenfalls bombig, sind sauber zu verarbeiten und verleihen den Motiven zudem einen tollen Effekt.


Die meisten Geschenktüten haben einen eigenen Mechanismus, der ihr Deckel und Laschen zum Halten bringt. Auch meine Tüten haben so etwas, aber da ich wusste, dass das eine oder andere Geschenk ein wenig voluminöser sein wird, habe ich noch kleine Holzklammern zum Fixieren und zur späteren Anbringung der Kalenderzahlen ins Spiel gebracht. 
Auch bei den Klammern leistet Maskingtape wieder großartige Dienste. So können noch weitere kleine optische Highlights gesetzt werden oder das Farbschema des kompletten Tütchens wird abgerundet.


Nun wisst ihr, wie der zweite Adventskalender aussieht, den ich in diesem Jahr verschenken werde. Viele weitere große und kleine, aufwändige und schnelle Adventskalender-Ideen habe ich in meiner Themenwoche Adventskalender für euch gesammelt. Vielleicht werdet ihr ja da fündig?

Seid ihr noch auf der Suche nach kleinen Adventsklander-Geschenken für die einzelnen Türchen? Dann schaut doch auch mal in die Sammlung "Füllungen für jedermann".


Ich hoffe meine kleine Idee hat euch gefallen? 
Sind eure Kalender denn mittlerweile schon fertig oder sucht ihr noch immer nach Inspiration?

Wen beschenkt ihr denn dieses Jahr? 
Freund/Freundin? Eltern? Oder gar euch selbst?


Liebe Grüße


Mittwoch, 5. November 2014

[Adventskalender-Idee] - Der schnelle Klassiker

Man soll es nicht meinen, aber bald ist es tatsächlich schon wieder soweit. In den Supermärkten warten die Lebkuchen ja schon seit einigen Wochen geduldig auf Käufer, aber wenn wir ehrlich sind, reizt uns das Mitte September ja nun wirklich noch nicht.

Nun, da der November aber auch schon wieder auf seine Mitte zusteuert, wird es wohl langsam mal Zeit, dass wir uns Gedanken über einen Adventskalender machen.
Dieses Jahr habe ich mal wieder das Vergnügen, gleich zwei Kalender befüllen zu dürfen und natürlich möchte ich euch meine beiden Ideen nicht vorenthalten.


Weihnachtswichtel-Adventskalender:
Adventskalender selbst basteln

Beginnen soll heute der Klassiker unter den Adventskalendern, der vor allem schon deshalb in den Startlöchern bei mir steht, weil er etwas dezimiert ist. Der Beschenkte kommt nämlich schlicht erst Mitte Dezember wieder zurück nach Deutschland. Aber soweit ich weiß steht ja nirgendwo geschrieben, dass ein Kalender zwangsläufig 24 Türchen haben muss ;).

Was wir brauchen: 
Adventskalender mit Kindern basteln

Grundlage für die Wichtel bilden natürlich die Pappbecher. Meine habe ich bei HEMA gekauft, da ich ein weihnachtliches Muster gesucht habe, das aber nicht klassisch rot/gold ist, sondern etwas dezent. Die blau-weiße Musterung fand ich ganz passend und die kleinen roten Elemente konnte ich auch schön in den Zipfelmützen wieder aufgreifen und so etwas Farbe ins Spiel bringen. 
10 Becher bekommt ihr dort für um die 2€, aber 15€ ist der Versand innerhalb Deutschlands sogar kostenfrei.

Einfacher Adventskalender selbst gebastelt



Das mit den Bechern die Grundlage für die Wichtel schon gelegt ist, geht es bei dieser Adventskalender-Idee eigentlich "nur" noch um die Details. Kleine niedliche Gesichter mit langen Bärten machen eure Becher schon ein Stück weit zu lustigen Wichteln. Ich habe mich entschieden, den Wichteln unterschiedliche Gesichtsausdrücke zu verleihen, um etwas Abwechslung in den Kalender zu bringen.
Für die Zipfelmützen schneidet ihr anschließend aus Tonpapier Kreise aus. Jeder Kreis bekommt nun einen Einschnitt von etwa einem Viertel, so dass er sich zu einer schönen Mütze eindrehen lässt. 

Nach 2-3 Versuchen gelingt das sogar relativ schnell, also nur Mut!

Adventskalender mit Bechern

Aus Effektfimo (Gold mit Glitzerpartikeln) habe ich noch schnell kleine Sternchen ausgestochen, auf denen die Nummern des jeweiligen Türchens stehen. Mit 3D-Pads kleben sie schnell und rückstandslos auf den Bechern und geben vor, welcher Wichtel als nächstes sein Geheimnis lüften darf.

Schneller Adventskalender selber machen

Becher-Adventskalender sind natürlich die Klassiker unter den selbst gebastelten Kalendern, aber warum soll man Bewährtes nicht neu interpretieren? Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht daran erinnern, so einen Kalender schon mal verschenkt zu haben.
Der einzige Nachteil an dieser Kalenderform ist vielleicht, dass man im Hinblick auf die Größe der jeweiligen Geschenke etwas eingeschränkt ist. Aber es gibt ja durchaus viele kleine Ideen.

Bastelanleitung Adventskalender


Wer noch auf der Suche nach Füllungen für einen Adventskalender ist, dem sei an dieser Stelle meine kleine Sammlung aus der Themenreihe "Adventskalender" ans Herz gelegt. Hier findet ihr die verschiedensten Füllungen für Jedermann.
Füllungen für Adventskalender
Ansonsten hoffe ich, dass euch meine erste klassische Kalender-Idee gefallen hat und ihr schon gespannt auf Nummer 2 seid?
Habt ihr denn schon eure Kalender fertig oder sucht ihr vielleicht noch nach Ideen?


Einen fabelhaften Mittwoch wünscht euch

Montag, 13. Oktober 2014

Torte voller Überraschungen

Neulich stand ich vor einem kleinen Problem! Eine liebe Freundin von mir hatte Geburtstag und natürlich wollte ich ihr gerne etwas schönes schenken. Dass ich Freude daran habe, meinen Geschenken auch optische das Gewisse etwas zu verleihen, hat sich wahrscheinlich schon rumgesprochen.

Nun war es aber so, dass besagte Freundin an ihrem Ehrentag gar nicht in Deutschland, sondern im deutlich sonnigeren Süden weilte. Mein Vorhaben, ihr einen richtig tollen Geburtstagskuchen zu backen, viel damit mehr oder weniger aus. 
Aber was soll ein Geburtstag ohne Kuchen schon für ein Geburtstag werden?
Da ich aber nicht wusste, wann ich sie wiedersehen und ob ich die nötige Zeit zum Backen haben würde, musste eine andere Lösung her.


Geburtstagstorte voller Überrschungen:

Warum soll sich eine hübsche Geschenkverpackung denn auch nicht mit einer haltbaren Geburtstagstorte verdinden lassen? Diesen Gedanken habe ich ein wenig weiter gedacht und kurzerhand die Torte zur Verpackung gemacht.

 

Was wir brauchen:


Je nachdem wie groß das zu verpackende Geschenk ist oder je nachdem wie eindrucksvoll eure Torte werden soll, wählt ihr eine größere oder kleinere Spanschachtel.
Statt dieser kleinen Holzschachteln tun sicher auch Vetreter aus Pappe und Karton ihre Dienste und sind wesentlich günstiger.
Meine Torte sollte lediglich für kleinere Teile des Geschenks eine Herberge werden und so habe ich eine Schachtel mit 12cm Durchmesser gewählt.


Struktur schadet nie! 

Im gut sortierten Bastelbedarf gibt es neben einfachen Acrylfarben auch Strukturpasten in verschiedenen Farben und mit verschiedenen Effekten zu kaufen. Mit einer solchen Paste wird die Spanschachtel einmal komplett bestrichen. Am besten funktioniert dies mit einem Spachtel. Ziel des Ganzen ist es, der Torte ein wenig "Sahne-Optik" zu verleihen. Ordentliches Bestreichen ist also nicht nötig, Haupsache die ganze Schachtel ist von Paste bedeckt und bekommt eine schöne Struktur.
 

Gleiche Effekte lassen sich übrigens auch mit einfacher Acrylfarbe erzielen, die in mehreren Schichten übereinander gestrichen wird.
Allerdings sollte man Schicht für Schicht trocknen lassen, was diese günstigere Methode natürlich deutlich zeitraubender macht.


Das Sahnehäubchen auf jeder Torte

Keine Sahnetorte ist eine wirkliche Sahntetorte ohne kleine Häubchen und Verzierungen. Ob das nun auch mit Farbe gelingen würde, war für mich natürlich eine kleine Herausforderung, aber nach ein paar kleinen Fehlversuchen klappte es dann doch ganz schnell und einfach.



Um kleine "Sahnetuffs" aus Acrylpaste auf eure "Torte" zu bekommen, setzt ihr einfach einen Sternaufsatz eines ganz normalen Spritzbeutels auf eure Farbtube und verwendet diese wie einen richtigen Spritzbeutel. 
Das mag im ersten Moment merkwürdig sein, aber es funktioniert.
Wenn der Aufsatz auch sofort nach der Verwendung heiß ausgewaschen wird, bleiben keine Reste zurück und er kann wieder für seinen eigentliches Bestimmungszweck genutzt werden.

Die kleinen Sahnehäuchen lasst ihr nun erst einmal mindestens über Nacht trocknen, damit auch alles schon fest in Form bleibt.


Bunte kleine Lichter als Hingucker

Ein bisschen Farbe braucht die kleine Torte natürlich auch noch und was ist denn bitte eine Torte ohne Kerzen?
Eben! Deshalb kommen zum Schluss noch kleine bunte Geburtstagskerzen auf den Deckel unserer Spanschachtel.


Damit diese bombenfest halten und nicht am Ende etwas in Flammen aufgeht, sticht man zunächst kleine Löcher in den Deckel der Schachtel. Diese füllt ihr anschließend mit etwas Strukturpaste er Acrylfarbe wieder auf und steckt die Kerzen hinein. Wenn alles getrocknet ist, können die Kerzen ohne Bedenken angezündet werden.


Nachdem die Geschenkschachtel-Torte mit kleinen und große Überrschungen gefüllt wurde, drappiert ihr vielleicht noch eine kleine Dekoschleife herum, schließlich ist es ja immer noch eine Geschenkverpackung.

Mein eigentliches Geschenk war übrigens ein Buch, welches ist in Alusfolie eingeschlagen und als "Tablett" unter die Torte geklebt hatte.

Wie gefällt euch denn meine Lösung der "haltbaren Geschenke-Torte"?


Viele Grüße

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Sicherer Tabletschutz - schnell und einfach selbst genäht

Long time ago....

Ja, ich muss mich schämen und ich muss mich entschuldigen, aber das Leben spielt leider manchmal eine andere Melodie als die, die wir gerne hören wollen. So hatte meine doch etwas länger gewordene Blogpause natürlich in erster Linie mit mangelnder Zeit zu tun. Leider musste ich aber auch einem geliebten Menschen vor einigen Wochen Lebewohl sagen. An bloggen war zuletzt einfach nicht zu denken. Ich hoffe, ihr versteht das zumindest ein wenig.

Nun möchte ich aber wieder mal eine kleine Idee zeigen, die ich vor einigen Tagen in die Tat umgesetzt habe, als mir klar wurde, dass mein geliebtes neues Tablet ein bisschen Schutz vertragen könnte.


DIY-Tablet-Hülle mit Eulenmotiv:

Dass Eulen (neben Pandas) bei mir ganz hoch im Kurs stehen, ist ja nun wahrlich kein Geheimnis mehr und deshalb habe ich mich mal an einem kleinen Eulenmotiv versucht.

Für alle, die nun zurückschrecken: 

Die Hülle ist auch für Nähanfänger oder Handnäher problemlos nachzumachen. Ob jetzt mit Eule, Panda oder Riesenungeheuer bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Das Prinzip ist aber immer das Gleiche...


Die Filzplatten sind in ihrer Größe natürlich von eurem Tablet abhängig. Ich habe es für mein iPad etwas zu gut gemeint und eine 70er-Platte genommen. Eine 45er hätte aber auf jeden Fall euch gereicht. Wichtig ist nur, dass ihr die größte Stärke wählt, denn die Hülle soll euer Tablet ja schützen. 
Für die Dekorationselemente reichen dünnere Filzplatten von 1,5mm. Diese lassen sich deutlich leichter verarbeiten, als ihre starken Verwandten.

Wie ihr die Hülle letztlich verschließt und ob ihr überhaupt einen Verschluss eingearbeitet haben wollt, ist Geschmackssache. Dazu komme ich aber später.

Maßarbeit am Anfang:
 

Natürlich müsst ihr zunächst einmal Maß nehmen. Die Grundhülle sollte doppelt so breit sein wie euer Tablet. Zusätzlich rechnet ihr für den rechten und linken Rand noch mindestens 2cm Nähkante hinzu. 
Auch in der Höhe bekommt euer Grundfilz eine Zugabe von 2-3cm für die Naht (unten) sowie eine Zugabe von mindestens 3cm (oben), um eventuelle Verschlüsse einarbeiten zu können.

Diese Grundplatte nehmt ihr denn einmal doppelt in der Mitte und näht die beiden Seiten und die untere Öffnung zu. 
Natürlich müsste man die Seite, die nur geknickt wird, nicht wirklich vernähen, sie ist ja schließlich schon zu, aber eine rundum gesetzte Naht sieht im Endergebnis für meinen Geschmack einfach schöner aus.

Details und kleine Hingucker:


Die dekorativen Details zeichnet ihr euch am besten zunächst auf einem Stück Papier mehrfach vor und schneidet euch daraus kleine Einzelvorlagen, deren Konturen dann auf den Filz übertragen werden können. Ob ihr sie nun festnäht oder stickt, bleibt eurem Geschmack überlassen. Ich habe eine Kombination aus beidem gewählt, um dem Kleeblatt noch einen klein bisschen aufzupeppen. 

In jedem Fall werden die Details von Hand angebracht. Es sei denn, ihr seid absolut geübte Näherinnen, dann geht das bestimmt auch mit der Maschine. 
Kleben würde ich an dieser Stelle nicht empfehlen. Mein Versuch - auf purer Faulheit versteht sich - ist kläglich gescheitert. Wahrscheinlich hatte ich auch den falschen Klebstoff, aber letztlich gefällt mir die gestickte/genähte Version eh viel besser.


Die obere Öffnung der Hülle habe ich zum Schutz mit einem Klettverschluss versehen, den ich von innen per Hand so eingenäht habe, dass die Stiche nicht nach außen sichtbar wurden.
Per Maschine geht das wahrscheinlich auch, allerdings übersteigt das dann doch meine Nähkünste. Deshalb habe ich mit einer einfachen Nadel und farblich zur Hülle passendem Garn einfach nur zur Hälfte in den Filz eingestochen und das Klettband so vernäht.

Zum Schluss der Verschluss?
Ob man es am Ende einnäht oder ganz zu Beginn kommt letztlich aufs Gleiche raus.
Zu Beginn ist es leichter, weil man besser nähen kann. Nun bleibt aber die Maschine an dem dicken Stück hängen und es erfordert etwas Geschick, die Nahr darüber zu ziehen.
Später ist das vernähen des Klettbandes natürlich etwas schwerer, weil der Spielraum für Hand und Nadel geringer ist. Dafür fällt das Nähen der Grundhülle aber deutlich einfacher.

Alternativ könnte die Hülle aber auch mit einfachen Druckknöpfen oder mit Dekoknöpfen auf der Vorderseite verschlossen werden.
Je nach Belieben und Design.


Was tun mit den Resten?
 
Da man natürlich nichts wegwerfen soll, habe ich noch schnell ein paar kleine Eulenanhänger aus den Filzresten genäht. Ihr kennt das Phänomen der großen allesfressenden Handtaschen sicherlich. So ein Exemplar wohnt natürlich auch bei mir und verschluckt regelmäßig meine Schlüssel. 

Mal sehen, ob das mit einem größeren Anhänger nun besser wird. Ich hoffe es doch sehr.

Genau wie bei der Dekoeule näht ihr die Details zusammen, einzig den Eulenkörper schneidet ihr vorher doppelt aus eurer Filzplatte aus und näht ihn vorsichtig auf die Vorderseite. Lasst eine kleine Lücke in der Naht und stopft den Eulenkörper mit etwas Watte oder Füllwolle aus, bevor ihr die Naht endgültig verschließt. Mit einem kleinen Loch kommt die Eule an den Schlüsselring und kann aufpassen, dass die gefräßige Handtasche nichts verschluckt.




Das wars für heute von mir und ich sage ganz bewusst "Bis bald!", denn so lange wie zuletzt möchte ich euch nicht mehr warten lassen.

Ich hoffe, meine kleine Filzidee hat euch gefallen? 
Was ich bisher so mit Filz angestellt habe, könnt ihr euch *Hier*  ansehen. Vielleicht ist da ja auch noch etwas für euch dabei?


Viele Grüße


Dienstag, 19. August 2014

Viele kleine Momente

Oft sind es doch die kleinen Momente, die das Leben etwas lebenswerter machen und besonders an diese kleinen Momente erinnern wir uns doch besonders gerne oder?
Vor allem, wenn es das Leben gerade nicht so gut mit uns meint, können die schönen Erinnerungen vielleicht wieder ein wenig Optimismus wecken oder uns wenigstens zeigen, dass nicht alles auf dieser Welt fürchterlich und gemein ist.

Für jemanden, der wie ich durch die Linse von Kamera und Handy geradezu "(er-)lebt", zeigt sich irgendwann beim Durchblättern von Archiven und Ordnern eine Flut von Schnappschüssen, Bildern und genau diesen kleinen Momenten. Da ich nicht möchte, dass sie in Vergessenheit geraten, aber ein komplettes Fotoalbum für einen einzigen Tagesausflug, das Abschiedskaffeetrinken mit der Liebsten oder ein kleines Wochenende doch zu riesig ist, habe ich mir mein ganz persönliches Erinnerungsbuch geschaffen über das ich euch heute ein wenig erzählen möchte.

Die Idee des Memory-Books ist freilich nicht neu, besonders auf Dawanda gibt es zahlreiche Varianten zu kaufen, die alle auf ihre Art und Weise auch wunderbar sind. Trotzdem war für mich nie das geeignete Buch dabei, denn ich wollte keine Einteilung in Monate, wollte keine Vorgaben, wann ich Erinnerungen sammeln "soll". Vielmehr wollte ich ein Album schaffen, in dem ich ganz individuell all das sammeln kann, was mich glücklich gemacht hat. Kleine Highlight-Momente und schöne Erinnerungen eben.

Natürlich sollte es auch ganz individuell zu gestalten sein und keine begrenzte Kapazität haben. Anspruchsvoll oder?
Eigentlich nicht, denn beim traditionellen Stöbern in den Kreativ-Shops des www fand ich tatsächlich ganz einfach gehaltene Ringbücher, die sich individuell gestalten lassen, keine vorgefertigten Seiten und auch keine Registerkarten und Co hatten. Perfekt für mein Vorhaben also....

Der äußere Eindruck:

Da mich die Bücher so begeistert haben, durften sich direkt drei Stück auf den Weg zu mir machen. Eines wird nun hoffentlich bald und vor allem endlich mal mit Bildern von meiner kleinen London-Reise gefüllt, das andere Buch (rechts unten) ist ein kleines "Best of"-Album der Bilder aus vergangenen Shootings mit Freunden und eine kleine Sammlung von Einzelaufnahmen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen.



Das Cover meines Erinnerungsbuches habe ich bewusst relativ schlicht gehalten, wobei ich das fliederfarbene Papier mit den kleinen Reliefschmetterlingen einfach zauberhaft finde und es gar nicht durch weitere Elemente stören möchte. Allenfalls ein kleiner Schriftzug oder vielleicht ein schönes Zitat zum Thema "Erinnerungen" könnte das Cover noch ergänzen. Allerdings habe ich bisher noch nichts passendes gefunden.


Auf die inneren Werte kommt es an:

Mir war besonders wichtig, dass ich die einzelnen Seiten auch individuell gestalten und farblich an das jeweilige Thema anpassen kann. Natürlich geht das auch mit einem normalen Album mit weißen Seiten, doch erreichen die Seiten schnell eine monströse Dicke, wenn man noch eine Pappe und noch ein Papierchen aufkleben muss, bevor die Fotos, Eintrittskarten und Co ihren Platz finden.

Masking Tapes, Sticker und Scrapbook-Accessiores jeglicher Art leisten auch in Sachen Erinnerungsbuch tolle Dienste und peppen das Ganze wunderbar auf. Nicht verzichten möchte ich auch auf meine Motiv-Stanzer. Mittlerweile hat sich eine beachtliche Sammlung entwickelt (ich weiß gar nicht wie das passieren konnte!), die ich nicht missen möchte. Es ist einfach etwas anderes, ob man das Motiv präzise ausstanzt oder mühsam mit der Hand zuschneiden und Unregelmäßigkeiten inkauf nehmen muss.



Ein paar Beispiele zum Schluss:

Eine meiner Lieblingsseiten in meinem Erinnerungsbuch ist die zum diesjährigen Color-Run, den ich zusammen mit zwei lieben Freundinnen in Dortmund gelaufen bin. Farbenfroh, bunt und im Vergleich zu den anderen Seiten des Buches wirklich total knallig. Aber das macht den Color- Run ja auch aus.


Besonders gerne mag ich auch diese Seite, anlässlichs des Krimi-Dinners zu meinem diesjährigen Geburtstag. Die Story drehte sich um eine Film-Crew und so hat es sich natürlich angeboten, auch das Design in dieser Richtung zu wählen. Ein paar Filmstreifen (übrigens einer der letzten Werbefilme, die noch auf Film gebannt wurden. Danke an die holde Spenderin an dieser Stelle ;) ) reichten mir als Kulisse, denn die Akteure sollten ja im Vordergrund stehen.

Im Vergleich zum Color-Run ein extremer Kontrast oder?
Aber genau das macht es für mich aus! Ich kann mich ganz individuell austoben und jede Seite genau nach dem Anlass, Thema und Event gestalten.
So bleiben Erinnerungen nicht nur im Herzen, sondern auch auf Papier gebannt.


Nun aber zu euch:
Wie sammelt ihr eure Erinnerungen? 
Habt ihr ein "echtes" Memory-Book oder seid ihr auch ganz individuell unterwegs so wie ich?
Oder gibt es sogar noch andere tolle Varianten, die ich gar nicht kenne?


Liebe Grüße


Freitag, 15. August 2014

[Geschenk-Tipp] Kleine Freude für das neue Heim

In der vergangenen Woche stand mal wieder etwas Spannendes im Kalender, was mich dann doch einmal von Arbeit, Schreibtisch und vor allem dem Tenniscourt losgerissen und abgelenkt hat. Eine liebe Freundin hat es vor einigen Monaten in ein kleines Häuschen verschlagen und nun, da die gröbsten Bauarbeiten erledigt sind und das Haus langsam zu einem "Heim" wird, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen ersten neugierigen Besuch abzustatten.

Wie es sich so gehört, soll man ja nie mit leeren Händen kommen. Schon gar nicht, wenn es der erste Besuch im neuen Zuhause ist. Gerade zur Einweihung gibt es natürlich den Klassiker schlechthin: Brot und Salz. 

Ein bloßes Brot und ein Tütchen Salz waren mir aber zu langweilig und deshalb habe ich ein wenig nach Rezepten geforscht und diese wunderbare Variante gefunden.


Brot und Salz mal anders:
Brot und Salz zur Einweihung

Salzvarianten gibt es natürlich auch zahlreiche, aber da ich wusste, dass meine Freundin und ihr Herzmann gerne gut essen und auch vor Steak und vor allem Fisch aller Art nicht zurückschrecken, hat mich das Rosmarin-Zitronen-Salz doch direkt angesprochen.

Nach einem ersten Test in der heimischen Küche kann ich euch auch sagen: Es ist köstlich!!!

Leckeres Salz selbstgemacht zur Einweihung

Alles was ihr dazu braucht sind:
  • grobes Meersalz
  • Biozitronen
  • Rosmarinstängel
Da wir unser Salz natürlich verschenken wollen, machen sich hübsche Gläschen ganz gut. Mein Einweckglas habe ich vor einigen Wochen im 4er-Pack bei Tchibo gekauft. Wenn ihr Glück habt, könntet ihr sogar noch welche ergattern. Ansonsten tun schön geformte Marmeladengläser den Job genauso gut. 
Hauptsache es sieht nett aus.
Statt ein Brot zu backen, habe ich ein frisches rustikales Brötchen gekauft. Brotbacken und ich..... das ist eine Geschichte für sich, da gehe ich lieber auf Nummer Sicher!

Rosamrin Zitronen Salz zur Einweihung

Die Salzmischung an sich erfordert keine Zauberei. Zunächst gebt ihr die gewünschte Menge Meersalz in eine Schüssel, wascht die Bio-Zitronen gründlich und reibt deren Schale sorgfältig ab.
Auf ca. 200-300g Salz würde ich eine Zitrone nehmen, je nachdem wie intensiv ihr den Geschmack beeinflussen wollt.

Anschließend wascht ihr einige Stängel Rosmarin, zupft die Nadeln ab und hackt sie klein. Auch hier würde ich auf ca. 200-300g Salz je 2-3 Stängel nehmen.

Wenn das Salz und seine Zutaten gut vermischt sind, kommen sie in die Gläschen und werden fest verschlossen.

Das Aroma bildet sich erst nach einigen Tagen so richtig intensiv heraus, aber dann riecht es so toll, dass ihr gar nicht genug bekommen könnt, wetten?

Salz zur Einweihung verschenken

Mit einem kleinen Label und einem Papierhütchen peppt ihr eure Gläschen noch ein wenig auf. Das Auge schenkt schließlich mit. 
Passendes Bakers Twine hält alles an seinem Platz. Wie ihr das Trend-Garn ganz einfach in eurer Wunschfarbe selbst gestalten könnt, habe ich euch in --> diesem Post gezeigt.

Zusammen mit dem "Brot" und einer paar Rosmarinzweigen wird das Salz auf einer Kork- oder Holzplatte arangiert und verpackt.

So kommt ihr nicht mit leeren Händen und die Hausherrin freut sich bestimmt sehr, dass sie nicht das zehnte Glas Kochsalz geschenkt bekommt, sondern etwas Besonderes.


Ich hoffe, meine kleine Idee zum Einzug hat euch gefallen?
Habt ihr auch schon einmal Brot und (besonderes?) Salz verschenkt?
Oder habt ihr andere tolle Tipps zum Einzug?


Ein schönes und hoffentlich nicht zu verregnetes Wochenende wünscht euch
 
 

Freitag, 1. August 2014

[Sommer Süß] Peach-Pops and Sour-Cream

Nun habe ich gestern noch so über den Sommer gemeckert und schon schlägt er mit voller Wucht zurück. Aber trotz aktuell sehr warmen Temperaturen und zumindest bei mir im Rheinland strahlendem Sonnenschein, bin ich ja noch skeptisch, ob die Jahreszeit jetzt tatsächlich dauerhaft hält, was sie zu versprechen versucht.

Egal, ob Sonne, Hitze und Co oder Regen und mieses Wetter, ich habe mich dieses Jahr dem Somemr verschrieben und verteidige weiterhin mein Mantra "Sommer ist, was wir draus machen!"
Und deshalb habe ich heute noch einmal eine kleine nette Sommer Süß - Idee für euch.

Für den heißen Samstag, den grausligen Sonntag oder einfach zwischendurch.

Pfirsich-Sauerrahm-Pops:

Nachdem meine letzten Versuche in Sachen frozen pops und Selbstmacheis ja sehr von Früchten geprägt waren, wollte ich mich einmal in der sahnigeren Richtung versuchen. An die richtigen Bomben mit Schokolade und Co traue ich mich bei den Temperaturen noch nicht, denn Eis soll ja schließlich kühlen und erfrischen.
Aber eine Kombination von süßem Obst und frischem Sauerrahm klang interessant.


Was wir brauchen:


Ob man nun klassische Pfirsiche nimmt oder die kleineren Bergpfirische ist Geschmacksache. Ich mag die kleinen Vertreter deutlich lieber, als ihre großen Kollegen, auch wenn das Aroma vielleicht nicht gaaaanz so intensiv ist. 

Auch in Sachen Förmchen ist wieder nach Gusto zu wählen. Nachdem ich meine Versuche mit den Silikonformen und den Klassikern vom Schweden für gut befunden habe, bin ich noch einmal zur Notlösung Becher zurück gekehrt. 
Die Optik ist natürlich etwas klobiger, aber irgendwie für die Variante ganz gelungen, finde ich.


An die Stiele, fertig los!

Zunächst schälen und vierteln wir etwa zwei Drittel der Pfirsiche. Der Rest kommt in Stücken, gut gewaschen, aber eben mit Schale in den Topf.
Mit Zucker und der Hälfte der sauren Sahne dürfen die Pfirsiche nun 5-10 Minuten dünsten bis sie langsam aber sicher Musform annehmen.



Während das Pfirsich-Mus abkühlt, schlagt ihr die Sahne kräftig auf und hebt sie anschließend zusammen mit der restlichen sauren Sahne vorsichtig unter. 
In Formen gefüllt und mit Stielen versehen, müssen die kleinen Pops nun für mindestens 5 Stunden oder besser eine ganze Nacht ins Gefrierfach, bevor der Schleckerspaß beginnen kann.


Im Vergleich zu den bisherigen Pops der Sommer Süß Serie sind die kleinen Pfirsiche mit Sicherheit die aufwendigsten gewesen. Kochen, abkühlen, schlagen, heben.... da war einiges geboten.
Aber der Aufwand lohnt sich, denn die Kombination aus Sahne und Frucht ist mal wieder großartig geworden.

Anders als die würzige Basilikum-Version von neulich, weniger fruchtig als die Erdbeerpops mit denen Sommer Süß Premiere gefeiert hat, aber definitiv eine weitere Variante, die ihr ausprobieren müsst.



Ich hoffe, die kleine Leckerei spricht euch an und ihr versucht sie auch einmal?
Damit entlasse ich euch in ein - für mich sehr sportliches - Wochenende und wünsche euch sonnige Tage und vielleicht ein bisschen Erholung zusammen mit den kleinen Naschereien...



Sonnige Grüße


Donnerstag, 31. Juli 2014

Sommer-Deko aus Holz-Stielen

Neulich postete ein Bekannter von mir eine wunderschön zynische Postkarte mit dem Spruch "Ist das Sommer oder kann das weg?", wenn ich heute so aus dem Fenster schaue, dann bin ich mir auch gar nicht mal so sicher, was das da draußen überhaupt ist.
Sommer? Früh-Herbst? Mischmasch? Ich weiß es nicht.

Doch manchmal, wenn wir wirklich Glück haben, erwischen wir ja doch einen dieser schönen sonnigen und sommerlichen Tage. Und wenn wir dann noch ganz besonders viiiiel Glück haben, ist dieser Tag sogar ein Samstag oder Sonntag.
(Ihr wisst, was ich meine... Gutes Wetter gibt es ja prinzipiell auch immer nur unter der Woche, wenn alle arbeiten müssen.)

Nun, da ich in den vergangenen Wochen ja beschlossen habe, dass Sommer auch immer ein bisschen eine Frage dessen ist, was man draus macht, habe ich die kleine Serie Sommer Süß ins Leben gerufen. Während ich mich also eingehend mit Eis und süßen Schleckereien für den "Ist das Sommer oder kann das weg?" beschäftigt habe, kam mir in den Sinn, dass diese kleine Stäbchen, die Eis-Stiele doch mit Sicherheit noch für mehr gut sein müssen, als sie in Fruchtmus und Co zu stecken und einzufrieren.

Sommer-Deko aus Holz-Stielen:


Egal, ob wir uns an einem größeren Tablett, oder so wie ich an kleineren Untersetzern versuchen wollen, im Ergebnis bleibt das ganze kleine Projekt einfach, simpel, schnell und mit wenigen Materialien. Ihr wisst ja, dass solche DIY mir immer die Liebsten sind.

Was wir brauchen:



An die Pinsel und los geht's:
Zunächst färben wir unsere Holzstäbchen ein. Natürlich könnte man sie auch einfach in Natur belassen, aber ein wenig Farbe soll ja schon ins Spiel. Vor allem, wenn der Sommer uns etwas im Stich lässt.
Ich habe mich für "maritimes" Blau entschieden. Knallt natürlich nicht wirklich, aber gefiel mir in Kombination mit einer sandigen Tischdeko relativ gut. 

Wie die Stiele letztlich eingefärbt werden, ist euch überlassen. Acrylfarbe hat ihre Vor- und Nachteile. Sie ist nicht unbedingt super wasserfest, lässt sich dafür aber gut verarbeiten, meistens in jedem halbwegs sortierten Bastelfundus schon vorhanden und lässt sich auch schön mischen, so dass Farbverläufe auch kein Problem sind.

Mit Lacken könnte man auch sein Glück versuchen und hätte somit Tabletts und Untersetzer, die Feuchtigkeit abweisen. Stinkt natürlich eine ganze Weile und ist etwas mühseelig, sofern ihr keinen Sprühlack verwendet, sondern vielleicht eure Beauty-Leichen mal aufbrauchen möchtet.


Ganz gleich, welche Färbemethode ihr gewählt habt, sobald eure Stäbchen trocken sind, geht es ans Zusammenbauen unserer Untersetzer/Tabletts.
Hierzu verfahrt ihr wie bei einem Floß. Zwei Querbalken halten die restlichen Längststäbe. 

Für größere Tabletts versetzt ihr das Ganze ein wenig, um die Fläche so auszuweiten. Das Prinzip bleibt aber das Gleiche.
Mit Leim oder Decopatch-Kleber (meine persönliche Wunderwaffe für ALLES!) halten die Stäbchen binnen kürzester Zeit und fertig ist die kleine Sommerdeko.


Für die glorreiche WM-Zeit hatte ich mich übrigens bereits an einer anderen Version der Stäbchen.Deko versucht, doch im Siegestaumel und im Stress der letzten Wochen ist sie schlicht untergegangen. Trotzdem möchte ich sie euch natürlich nicht vorenthalten.

Bei ihr habe ich tatsächlich auch goldenen Lack verwendet. Funktioniert ähnlich gut, wie Acrylfarbe, ist nur wie gesagt ein wenig mühsamer.



Ich hoffe meine kleine Deko-Idee hat euch gefallen. Denkt einfach daran, egal ob die Sonne knallt oder nicht, Sommer ist, was wir daraus machen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit den sonnigsten Grüßen 


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